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Melk

Melk wird auch das "Tor zur Wachau" genannt. Obwohl fast jede zweite Stadt der Welt einen ähnlich aussagekräftigen Beinamen hat – zur Not ist man halt das Tor zum eigenen Hinterland. Melk hätte eigentlich schon etwas würdigeres verdient: Hier atmet man Geschichte. Schon im Nibelungenlied wird Melk genannt als Medelike. Im 10. Jahrhundert wurde der Ort Residenzstadt.

Berühmt ist Melk vor allem für sein romantisch gelegenes Benediktinerkloster Stift Melk. Im 15. Jahrhundert wurde das Stift zum Ausgangspunkt einer Reform des Benediktinerordens, der Melker Klosterreform. Zur gleichen Zeit wurde es zu einem europäischen Zentrum klösterlichen Schrifttums. Sogar in verschiedenen Theorien zum Verbleib des Templerschatzes sollte Stift Melk eine Rolle spielen. Nicht zuletzt seiner prachtvollen und gigantomanen Barockarchitektur und einer mehr als sehenswerten Innenausstattung mit reichen Edelmetallapplikationen, Deckengemälden und der weltberühmten Bibliothek ist es aber zu verdanken, dass Stift Melk jedes Jahr Besucherströme aus aller Welt anzieht.

Gut essen gehen kann man auch in Melk. Angeboten wird vor allem lokale Küche, aber wie immer in Österreich, mit dem gewissen Etwas. Österreich ist ein Urlaubsland, und das macht sich auch in der Qualität der Gastronomie bemerkbar. Am Stift befindet sich das Stiftsrestaurant, das natürlich von Touristen belagert wird. Wer es ruhiger mag, dem können unterhalb des Stifts an der Hauptstraße gelegen „Zum Fürsten“, „Zur Post“ oder „Toms Restaurant“ weiterhelfen.